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    Die Chiffriermaschine "Enigma"
 
Enigma Maschine von 1938

Die Enigma diente der deutschen Wehrmacht, der Luftwaffe sowie der Kriegsmarine im gesamten zweiten Weltkrieg zum verschlüsseln der jeweiligen Funksprüche. Es existierten zum damaligen Zeitpunkt die verschiedenste Chiffrier-Schlüssel. So gab es für "Heimische Gewässer" und "Außerheimische Gewässer" jeweils einen eigenen Schlüssel, U-Bootübungsschlüssel sowie einen speziellen Schlüssel dessen Verwendung Offizieren vorbehalten war. Insgesamt gab es mehr als 60 verschiedene Schlüssel.

Die Erfindung des in der Enigma verwendeten Arbeitsprinzips geht auf die Jahre des Ersten Weltkriegs zurück, als der amerikanische Bauunternehmer Edward Hugh Hebern (1869 - 1952) 1917 eine rotierende Vorrichtung zur polyalphabetischen Substitution mit unabhängigen Alphabeten erfand. Er bot seine Chiffriermaschinen vergeblich dem amerikanischen Militär an. 1918 meldete der Ingenieur Arthur Scherbius (1878 - 1929) das Rotorprinzip zum Patent an. Er stellte in seiner Chiffriermaschinen AG in Berlin die mit dem griechischen Wort für Rätsel als "Enigma" bezeichnete Maschine her und führte sie 1923 in Bern und 1924 beim Weltpostkongress in Stockholm der Öffentlichkeit vor. Die Enigma war damals nicht geheim. 1927 kaufte Scherbius die Patente des Niederländers Hugo Alexander Koch. Die technische Weiterentwickelung der Enigma leitete nach Scherbius Tod 1929 Willi Korn.  In Deutschland übernahm die Reichswehr die Enigma, und als mit Hitler 1933 die massive Aufrüstung eingeleitet wurde, gehörte die Enigma zum Programm. Während des Zweiten Weltkriegs war die Enigma zwar die meistverwendete, jedoch nicht die einzige Verschlüsselungsmaschine der deutschen Stellen. Die strategischen Nachrichten wurden mit wenigen noch komplexeren Geräten chiffriert.

Seit 1933 wurde die Enigma beim Heer, bei der Marine und beim diplomatischen Dienst weiterentwickelt. Schon Scherbius hatte das Rotorsystem 1928 durch ein Steckbrett ergänzt, mit dem die Verschlüsselung noch komplizierter wurde. Das Funktionsprinzip beruht auf einfachen Stromkreisen, von denen jeder eine Buchstabentaste des schreibmaschinenüblichen Tastenfelds mit einem elektrischen Lämpchen verbindet, das auf dem Anzeigenfeld einen Buchstaben aufleuchten läßt. Mit jedem Tastendruck leuchtet ein neuer Buchstabe auf. Jeder einzelne Stromweg führt durch jede der drei Walzen über jeweils einen vorderen und einen hinteren Kontakt bis zur so genannten Umkehrwalze und von dort wieder zurück durch sämtliche Walzen und zusätzlich durch die Stecker des Steckfeldes. Die Verschlüsselung findet durch ein recht kompliziertes System statt: in jeder Walze sind nicht die sich gegenüberliegenden Ein- und Ausgangskontakte miteinander galvanisch verbunden, sondern sie sind nach einem bestimmten System gegeneinander verschränkt; die Steckanordnung auf dem Steckbrett wird variiert; bei jedem Tastendruck werden die Walzen nach einem bestimmten System um eine Stelle weitergedreht; aus einem Satz von fünf werden jeweils drei ausgewählt und in jeweils neu festgelegter Reihenfolge eingesetzt; auch die Anfangseinstellung der Walzen wird immer neu festgelegt; an jeder einzelnen Walze wird ein Einstellring eingestellt. Beim Betrieb während des Kriegs wurden die verschiedenen Einstellungen alle acht Stunden gewechselt.

 
 
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